Gerade in Deutschland ist in der letzten Zeit bei Datenschützern das Thema Google Analytics hochgekocht. Angeprangert wird v.a., dass Google Daten von Millionen von Webnutzern sammelt und nicht ausgeschlossen werden kann, wie Google diese Daten verwendet. Rechtlich ist es wohl noch nicht klar, ob es reicht, wenn der Nutzer bei einem Besuch einer Webseite über die Nutzung und Speicherung u.a. der IP-Adresse informiert wird oder ob er explizit zustimmen muss. Um die Fronten etwas zu glätten, hat Google angekündigt, demnächst ein Browser-Plugin herauszugeben, mit dem verhindert werden kann, dass Google Analytics die eigenen Daten sammelt. Die Fragen, die dabei aufgeworfen werden ist, ob der Besuch dann gar nicht mehr registriert wird oder nur anonym. Im ersteren Fall ist es fraglich, ob Analytics weiterhin die Stellung einnehmen wird, die es im Moment inne hat. Außerdem sollte man sich fragen, was der Unterschied zwischen Google Analytics und den sonstigen Statistiktools ist und ob man nicht eine einheitliche Regelung finden sollte. Wie dieses Plugin für Browser wie den Internet Explorer oder Apple Safari funktionieren soll, die ja erst mal keine Plugins ermöglichen.
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